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Anne meldet sich zurück

Hallo, hallo! Entschuldigt, dass ich in den vergangen anderthalb Jahren hab nichts von mir hören lassen. Aber ich hatte irgendwann die Zugangsdaten verlegt und habs irgendwann ehrlich gesagt auch irgendwie vergessen. Neulich hab ich beim Ausmisten dann aber wieder auf einem zettel die Logindaten gefunden, und das muss ich doch jetzt mal ausnutzen. Mir geht es super gut! Ich hab wieder jemanden Neues kennengelernt, den ich an mich heranlassen kann: der Thomas. Thomas ist auch Kindergärtner und ein total lieber Mensch. Wir sind jetzt seit circa einem halben jahr zusammen, und er tut mir echt gut. Schön, wieder jemanden an der Seite zu haben.

In der Kita bin ich natürlich auch noch tätig, und es macht mir immer noch so unglaublich viel Spaß. Die Kinder sind echt super. Klar, manchmal ist es stressig, aber in welchem Beruf ist das nicht so?

Ich habe mir überlegt, dass ich jetzt ein Musikinstrument erlernen möchte. Thomas hat mich drauf gebracht - er spielt so wunderschön Gitarre, dass ich ganz neidisch bin. Er spielt mir da immer was vor, und jetzt will ichd as auch lernen. Ich habe mich mal im Netz umgeschaut und gesehen, dass man Musikinstrument ja sogar online bestellen kann. Ich glaube, da werde ich in den nächsten Tagen mal aktiv. Hehe. Vielleicht kann ich dann irgendwann mit Thomas zusammen spielen.

Bis dahin wird aber sicher noch ziemlich viel Wasser den Fluss hinunter fließen ...

28.5.13 16:53, kommentieren

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schwerer Schritt..

Habt vielen Dank, dass ihr so zahlreich nach meinem Befinden fragt und neugierig seid, wie es damals weiter ging. Wie schon geschrieben, die ersten Wochen war ich wie gelähmt. Konnte mich nur auf Anweisungen meiner Familie und Freunde bewegen. Ich wurde für die Zeit auch krank geschrieben und psychologisch behandelt. Für meine Stelle in der Kita wurde ein vorübergehender Ersatz eingestellt. So wurde mir Zeit gegeben, mit dem Verlust zurecht zu kommen.

Nach ein paar Monaten konnte ich dann wieder rausgehen und mit Freunden weggehen. Was hätte ich bloß ohne sie getan. Jeder Woche am Wochenende kamen sie einen Tag zu mir nach Hause, abends, kochten mit mir und unterhielten sich. Sie nahmen sich jede Woche erneut Zeit, das muss man sich mal vor Augen halten. Das hätte ich von Freunden nie erwartet, eher von der Familie. Aber auch die hatte es nicht leicht mit mir, denn ich konnte sie nicht so richtig sehen. Meine Familie erinnerte mich zu sehr, an meine Zukunftspläne, die ich aber nicht mehr umsetzen konnte, mit diesem Mann.

Mittlerweile ist der Schmerz verschwunden, ich konnte meine Arbeit wieder aufnehmen und mein Lachen wieder finden. Es dauerte nur seine Zeit. Wenn ich an ihn denke, dann empfinde ich nur Sehnsucht, die mit der Zeit zunehmend verblasst. Meine Familie und auch Freunde sind der Meinung, es sei jetzt mal Zeit, jemand Neues in mein Herz zu lassen, doch ich weiß nicht.. Man kann doch auch erst mal gut ohne Mann zurecht kommen. Ein sortierte Mensch wird vom passenden Äquivalent schon gefunden. Also, ihr da draußen, macht euch keine Sorgen. Die Zeit heilt alle Wunder und Wunder gibt es immer wieder. Wichtig ist, sich wieder zu finden und sein Leben wieder selbständig in die Hände nehmen zu können.

30.11.-1 00:00, kommentieren

Wünsche und Träume..

Diese Woche haben wir in der Kita so einige Geburtstagskinder, die uns die Tagesplanung erleichtern. So machen wir nach dem Morgenkreis in der jeweiligen Gruppe noch extra Spiele, die sich das Geburtstagskind gewünscht hat. Einmal wünschte sich ein Kind, auch auf den Dschungelspielplatz zu gehen, das haben wir dann aber mit allen Kindern unternommen. Solch ein Wunsch muss jedoch vorher besprochen werden und kann am selbigen Tag nicht vorgeschlagen werden.

Hach, Wünsche zu Kindertagen war für mich noch schön, denn meistens bekam ich sie auch. Bei meinen Wünschen jetzt, sind es keine Überraschungen mehr und teuer dazu. So spare ich seit einiger Zeit schon für ein eigenes Auto. Doch da sich andauernd, also alle sechs Monate meine Miete erhöht oder sonst irgendwelche kaputt gegangenen Elektrogeräte dazu kommen, ist es nicht leicht, Geld beiseite legen zu können. Ich denke ich werde mich doch mal um eine Vollzeitstelle bewerben. Bis vor ein paar Jahren hatte ich noch andere Pläne, da passte nur ein Halbtagsjob hinein. Damals hatte ich noch einen Freund, den ich heiraten wollte und mit dem ich Kinder haben wollte. Doch dann kam alles anders und ein Flugzeugabsturz zerstörte unsere Träume. Die Nachricht schlug damals ein, mir stockte für Sekunden der Atem und ich verlor die Sprache. Mir ist bewusst, dass es auf die Frage, warum gerade er, keine Antwort gab, doch sie kommt automatisch. Denn wünschen tut man solch eine Tragödie niemanden. Ich brauchte Wochen, um wieder arbeiten gehen zu können. Ich musste die gemeinsame Wohnung verlassen und loslassen. Seitdem lebe ich allein. Das hat aber nichts damit zu tun, dass ich mich ihm versprechen wollte, sondern weil es schwer ist, jemaden kennen zu lernen.

14.4.11 13:12, kommentieren

Kitaalltag..

Hallo ihr neugierigen Blogger, mein Name ist Anne und ich arbeite seit einigen Jahren in der Kita. Im Herzen bin ich immer Kind geblieben und mir fällt es heute noch schwer mal kein Quatsch mit den Kindern anzustellen. Ansonsten komme ich mit meinen Kolleginnen und der Leiterin sehr gut zurecht. Zickenkrieg gibt es bei uns nicht. So teilen sich je zwei Erzieher eine Gruppe und bespaßen die Kleinen. Der Tag beginnt ganz gemütlich mit Frühstück. Nicht alle Kinder nehmen daran teil, was verständlich ist. Von uns ist dies ja nur ein Angebot und nicht die Regel. Da die Kleinen immer früher in den Kindergarten gebracht werden, mussten wir auch unsere Arbeitszeiten überdenken. Doch das macht nichts, dass ist alles nur eine Frage der Organisation. Hektisch wird es nur, wenn einer der Frühdienst hat krank wird, dann muss der Dienst spontan getauscht werden. Das ist nunmal so. Nach dem Frühstück gibt es dann den Morgenkreis, der zum Singen und Tanzen einlädt und Konzentrationsspiele übt. Danach folgt eine Pause, in der getobt werden darf, dann wird das Essen serviert. Nach dem Essen, klar, wird ein Mittagsschalf von mind. einer Stunde abgehalten. Danach ist Zeit für den Garten und Spiele für draußen.

Meine Kollegin und ich wir haben die kleinsten Besucher. So haben wir noch gut mit Windelnwechseln und Füttern zu tun. Geschichtenvorlesen und Toben gehört zu den Lieblingsaktivitäten dieser Gruppe, Mittagsschlaf hingegen natürlich nicht.

Fleißig beim Frühjahrsputz habe ich mit der Leiterin besprochen, dass wir ein paar Spielzeuge und Mobilar verkaufen werden und Kleinanzeigen aufgeben werden, damit wir Geld für neues Spiel- und bastelzeug zusammen bekommen. Auch der Kindergarten bleibt den Sparmaynahmen nicht verborgen, doch wir haushalten ganz gut in unserer "Wirtschaft". Beim gesunden Essen und den Pflegemitteln der Kinder wird jedoch nicht gespart.


11.4.11 13:00, kommentieren